Feige ➕➕➕

Quelle: LoggaWiggler, Pixabay

ALLGEMEINES

Herzwurzler

nicht heimisch

mehrjährig

 

STANDORT🌕- Halbschatten

 

Höhe: bis 4 m

Breite: bis 4 m

.🍽 ESSBAR

Früchte

GESCHMACK

süß, wohlschmeckend mit Noten von Honig, Nuss und Marmelade

 ÖKOLOGIE

🐝 Wespen (Feigenwespe)

🌸 BLÜTE 

🌸 BLÜTEZEIT

Mrz - Aug

🌸 BLÜTENFARBE

Grün

 

📙Frucht

📙FRUCHTZEIT

Aug - Sep

📙FRUCHTFARBE

bräunlich- violett

PARTNER

GUTE PARTNER

Blumen: Balkan-Storchschnabel, Frauenmantel, Efeu, Haselwurz, Kleines Immergrün

Gemüse: Tomaten, Rucola, Kohlsorten

  SCHNITT

Mitte Feb - Mitte Mrz

Ziel des Rückschnitts:  lockeres,weitastiges Baumgerüst mit schöner Krone aufzubauen. 

Jungen Baum nicht zu stark, Rückschnitt fördert die Triebbildung und unterdrückt gleichzeitig die Bildung von Früchten.

beim Rückschnitt stets eine Knospe oder Verzweigung stehen, denn aus diesen bildet sich im kommenden Sommer ein neuer Trieb.

 

- immer von unten nach oben

- scharfes Werkzeug 

- Zunächst dicke Triebe in Bodennähe, die sich in ihrem Wachstum behindern würden

- Größere Wunden mit einem geeigneten Mittel verstreichen

- Im Anschluss dünnere Äste und Zweige beschneiden

- Zweijährige Triebe nach Möglichkeit verschonen, da diese im Folgejahr Früchte tragen.

 

- erfrorene Trieb entfernen

- alle Äste + Zweige, die ins Kroneninnere wachsen

 

Ältere Feigenbäume

5 - 6 J. alte Feigen neigen dazu, im Inneren zu verkahlen. Diese Bäume stecken einen kräftigen Rückschnitt, der neuen Wuchs anregt, gut weg.

Im Jahr nach dem Verjüngungs-Rückschnitt allerdings in vielen Fällen keine Feigenernte, da die Feige ausschließlich am zweijährigen Holz trägt

VERMEHRUNG

STECKLINGE

Apr - Aug, mit 1- oder 2jährigem Holz

15-30 cm langer Trieb, knapp unter einem Blattknoten

Die meisten Blätter entfernen, Steckling etwa zur Hälfte in Gemisch Erde/Sand o. Blumenerde. 

Angießen, mit Plastiktüte abdecken (Luftfeuchtigkeit), an warmen, hellen (nicht sonnigen) Platz.

Wurzelbildung: 4-8 Wochen

Junge Stecklinge sind frostempfindlich und müssen frostfrei (z.B. , kühler Keller) überwintern. 

ABSENKER

Bodennaher, leicht verholzter Zweig auf den Boden legen, beschweren, ein Teil in der Erde.

Wenn Zweig gut verwurzelt (spätestens im Herbst), kann er von der Mutterpflanze getrennt und separat gepflanzt werden. 

💧  WASSERBEDARF

feucht, keine Staunässe

BODEN / DÜNGER

BODEN

durchlässig, humös, nährstoffreich, kalkhaltig

DÜNGER

Apr - Aug: 

Kalium- und phosphorbetonten Obstdünger

PH

6,0  - 8,0  leicht alkalisch - neutral

🐞NÜTZLINGE / SCHÄDLINGE

NÜTZLINGE

 

SCHÄDLINGE

Feigen-Spreizflügelfalter: kleine Motte, deren Raupen Gespinste bilden, Blätter skelettieren und einrollen.

Blattläuse: oft auf Blattunterseiten, saugen Saft.

Spinnmilben: Erkennbar an silbrig-gesprenkelten Blättern und feinen Gespinsten, ebenfalls saugen sie an Blattunterseiten. 

Krankheiten (oft durch Pilze)

Feigenrost: Rostfarbene Flecken auf Blättern, Früchten, gefördert durch Feuchtigkeit.

Feigenfäule: Pilzkrankheit, Blätter vergilben, verursacht Blattfal

Kirschessigfliege: Befällt reifende Früchte